Identitätsorientierte Psychotraumatheorie (IoPT) Selbstbegegnungen mit der Anliegenmethode

Kurz zusammengefasst geht es um Folgendes:

·        Zentraler Gedanke: Psychische Probleme entstehen oft durch frühe Traumatisierungen, besonders in der Kindheit (z. B. Bindungs- oder Entwicklungstraumata).

·        Spaltung der Psyche: Um mit überwältigenden Erfahrungen umzugehen, „spaltet“ sich die Persönlichkeit in verschiedene Anteile:

o   Gesunder Anteil (lebendig, entwicklungsfähig)

o   Überlebensanteil (Strategien wie Anpassung, Kontrolle, Verdrängung)

o   Traumaanteil (enthält die unverarbeiteten Gefühle und Erinnerungen)

·        Identität im Fokus: Ziel ist es, die eigene wahre Identität wiederzufinden, die durch Trauma überlagert oder verzerrt wurde.

·        Therapeutischer Ansatz: Häufig arbeitet IoPT mit der sogenannten Anliegenmethode, bei der Klient:innen ein persönliches Anliegen formulieren und innere Anteile sichtbar gemacht werden (z. B. über Resonanzarbeit in Gruppen).

 

Ziel der Methode: Integration der abgespaltenen Anteile, mehr Selbstkontakt und ein klareres, stabiles Identitätsgefühl.

 

 

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